Tagesgeldzinsen

Wie werden Tagesgeldzinsen berechnet und wie häufig können sie geändert werden?

Jeder Anleger, der entweder seine gesamten Ersparnisse oder zumindest einen Teil davon auf einem Tagesgeldkonto anlegt, möchte natürlich genau wissen, wie hoch sein Zinsertrag sein wird. Darum ist es wichtig, zu wissen, wie die Zinsen für ein Tagesgeld berechnet werden. Dabei muss man zunächst berücksichtigen, dass die Zinsen für ein Tagesgeld immer taggenau berechnet werden. Dies bedeutet, dass es keine Rolle spielt, wann die Zinsen ausgezahlt werden.

Dies geschieht, je nach den Bedingungen für die Zinsausschüttung für das Tagesgeld, entweder einmal im Monat, zum Ende eines Quartals, also alle drei Monate, oder auch nur einmal im Jahr. Die Bank berechnet die Zinsen genau für die Anzahl der Tage, an denen sich das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto befand. Da die Zinsen dem Kapital zugerechnet werden, ergibt sich für den Kunden ein Zinseszinseffekt, da die ausgezahlten Zinsen bei der nächsten Zinszahlung wieder mitverzinst werden.

Es gibt zwei verschiedene Formeln, nach denen der Wertzuwachs für angelegtes Kapital berechnet werden kann. Man unterscheidet bei der Berechnung zwischen jährlicher Zinsausschüttung und mehreren Zinszahlungen pro Jahr. Es kann unter Umständen notwendig sein, diese Formeln mehrfach anzuwenden, weil sich der Zinssatz für das Tagesgeldkonto öfter einmal geändert hat.